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12.07.2021
CICLOVIA DEL SOLE: Ein Filmbericht über den Radweg Innichen - Bologna
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Der Abschnitt der Ciclovia del Sole auf der ehemaligen Bahnlinie VR - BO von Mirandola nach Sala Bolognese (die Provinzen Bozen, Trient, Verona, Mantua, Modena sind nun mit Bologna verbunden) wurde erst am 13. April 2021 eingeweiht, da beschloss die FIAB-STAA von Südtirol sofort, den Radweg abzufahren. So sind einige Mitglieder an der Ital.- Österreich. Grenze, (Innichen, Sillian) gstartet und nach 4 Etappen in Bologna angekommen. Die Arbeiten an der "Ciclovia" sind derzeit bis hierher abgeschlossen und machen den Radweg auf einer Länge von 466 km für die Öffentlichkeit zugänglich. Emilio Governo, Fiab STAA-Mitglied und Regisseur, hat einen eigenen Film zur Erinnerung an diese Reise gedreht. Aber wie so oft in solchen Situationen gehen seine Bilder darüber hinaus: Er  unterstreicht vor allem die Vielfalt der Natur, der Landschaft, aber auch den Einfallsreichtum dieses Radweges. Die Ciclovia del Sole soll als nationaler Ableger der Eurovelo 7 die gesamte Halbinsel verbinden.  Wir danken Emilio für seinen Einsatz und wünschen allen gute Unterhaltung bei der "visionellen Reise" Hier die Links zu den Videos:

Teil 1:  (von Innichen nach Bozen)        https://youtu.be/HUWYA32QZWk

Teil 2:  (von Bozen nach Bologna)         https://youtu.be/MQA-4AQCn34

12.05.2021
3.Online Sendung FIAB-STAA: Thema Pustertal und Eurovelo 7
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Freut uns riesig die rege Teilnahme an dern vergangenen Online-Meetings ! Die 3 und letzte Sendung betrifft wieder das Thema "Radwegenetz in Südtirols", ganz speziell geht es diesmal um  das Pustertal und die Eurovelo 7,  einer der längsten Radstrecken in Europa (ECF). Nächster Termin: Mittwoch, 12. Mai 2021 um 18.30 Uhr, immer mit Markus Lobis, der die Sendung koordiniert. Zu sehen sind Fotos, Videos und Beiträge, diesmal mit Freddy Mair (Fun Active Tours) über den Radweg München –Venedig, Christian Pircher (Hotel Adler, Niederdorf) spricht über das Radfahren als Tourismusmotor, der Radlwirt, Pustertaler Gastronomie, die Rolle der Authentizität“; Ulrike Pfeifhofer (IDM) erzählt uns alles übers Pustertal und seine Seitentäler und Michaela Zingerle über die Bike Trails am Kronplatz. Fabio Martorano und Bettina Ravanelli (Fiab-Staa) freuen sich auf euch ! Link > https://facebook.com/fiabstaa 

28.04.2021
2.Online Sendung FIAB-STAA: Thema Vinschgau und Via Claudia Augusta
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Wir bedanken uns für eure rege Teilnahme am ersten Online-Meeting vor einigen Wochen zum Thema "Das Radwegenetz in Südtirols" und freuen uns, euch mitteilen zu können, dass das nächste Online-Meeting dem Vinschgau und der VIA CLAUDIA AUGUSTA gewidmet sein wird. Dieser Radweg verbindet die Adria mit der Donau und gilt als "Königin der Alpen", da er vor kurzem erst von den Radfahrern von jenseits der Alpen auf den ersten Platz der beliebtesten ausländischen Radwege gekürt wurde. Nächster Termin am Mittwoch, 28.April 2021 um 18.30 Uhr in https://facebook.com/fiabstaa, es ist keine Vorregistrierung nötig. Teilnehmer der bevorstehen Sendung sind Markus Lobis (Koordinator), Gianni Bodini (Schriftsteller), Hugo Götsch (Präsident Südtirol Rad, Radverleih) und Laura Piovesan (LPS Communication, VCA Expertin). > https://facebook.com/fiabstaa 

13.04.2021
"Ciclovia del Sole": Der Abschnitt BOZEN – BOLOGNA ist nun befahrbar (500 km)
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Heute, 13. April 2021, wurde in Anwesenheit der Behörden ein Abschnitt der Ciclovia del Sole eingeweiht: jener von BOZEN nach BOLOGNA. Das bedeutet, dass es von nun an möglich ist, ganz Norditalien auf einer einzigen Radroute von 500 km (Teil der 7000 km langen Eurovelo 7) zu durchqueren. Ausgehend vom Brennerpass kann man nun auf einer einzigen Radstrecke Bologna erreichen. Und der Traum geht weiter: Denn die Ciclovia del Sole wird bis nach Malta weitergeführt. Die Arbeiten begannen vor ein paar Jahren und nehmen im ganzen Land ständig zu; die Pandemie hat die Umgestaltung Italiens beschleunigt. Das Projekt aus dem Jahr 1989 wurde von Frauen und Männern der einzelnen FIAB Sektionen verwirklicht, jetzt wird es langsam Realität. Ein Stück nach dem anderen. Was uns am meisten vereint, ist die Beharrlichkeit, Leidenschaft  und Unterstützung jedes einzelnen FIAB-Mitglieds. Die Liebe zum Radfahren, zum Radtourismus, die Freiheit, in einer gesunden, grünen und sauberen Umgebung zu fahren, ist die Essenz unserer Kultur und Teil unseres Lebens selbst. https://cicloviadelsole.it/

02.04.2021
1.Online Sendung FIAB-STAA: Das Radwegenetz der Stadt Bozen
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Fiab Staa lädt euch in dieser Zeit "erzwungenen Klausur" zu einer Reihe von Live-Online-Sendungen ein, um das Radwegnetz Südtirols anhand von Filmberichten, Bildern und Beiträgen prominenter lokaler und nationaler Akteure zu präsentieren. Die erste Sendung, für die ihr euch nicht anmelden müsst, findet am Mittwoch, 7. April um 18.30 Uhr statt und wird ganz dem Fahrradnetz der Stadt Bozen gewidmet sein, das gerade die Anerkennung der 5 "bike smile" von ComuniCiclabili erhalten hat. Neben dem FIAB-STAA-Vorstand werden Alessandro Tursi (FIAB-Präsident und Vizepräsident des Europäischen Radfahrerverbandes), Roberta Agosti (Direktorin des Verkehrsamtes Bozen), Stefano Fattor (Stadtrat für Mobilität der Gemeinde Bozen) teilnehmen. In den darauffolgenden Sendungen reden wir dann von den großartigen Radwegen, die Südtirol durchqueren und auf die alle einheimischen Radfahrer stolz sind.  > https://facebook.com/fiabstaa 

17.02.2021
Instandhaltung der Radwege auch während der Wintermonate?
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Immer wieder erreichen uns Nachrichten von Bürgern aus allen Landesteilen, die Mitglieder der FIAB STAA sind, mit der Bitte, uns bei ihrer Gemeinde dafür einzusetzen, dass der Radweg auch im Winter von Schnee freigehalten und regelmäßig gewartet wird. Wir glauben, dass diese Zeilen wichtig sind, weil sie darauf hinweisen, dass sich die Gewohnheiten und das Engagement der Menschen positiv verändern, denn sie wollen sich auch in der kalten Jahreszeit mit Fahrrädern nachhaltiger und umweltfreundlicher bewegen. Das ist bewundernswert und verdient unser aller Engagement, denn diese Hinweise entsprechen den Zielen, die wir uns alle in Südtirol gesetzt haben, um gemeinsam mit der STA und dem Landesamt für Straßenverkehr (LR Daniel Alfreider) das Projekt "Südtirol im Sattel" zu realisieren.  Ziel ist es, die Zahl der Fahrradnutzer in den kommenden Jahren zu verdoppeln. Dies ist ein sehr gutes Ziel und darf, unserer Meinung nach, nicht vernachlässigt, sondern vielmehr unterstützt und gefördert werden.

20.07.2020
Fahrradfreundliche Gemeinden: Auch Südtirol nimmt an der Aktion COMUNICICLABILI teil
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Auch 2021 können Südtiroler Gemeinden an der Aktion ComuniCiclabili der FIAB teilnhemen, eine fahrradfreundliche Zertifizierung, die bisher an 140 italien. Städte vergeben wurde. Die FIAB bewertet Italienweit den Stand der Radmobilität der Gemeinden und begleitet sie auf dem Weg zu einer fahrradfreundlichen Politik und zur Entwicklung von Aktionen zugunsten des Radverkehrs. Die Anerkennung gibt den Orten eine Punktzahl bon 1 bis 5, die auf der Grundlage mehrerer Parameter vergeben und durch ebenso viele "Bike smile" auf der Gelben Flagge dargestellt wird. Um die Anerkennung zu erhalten, muss die Gemeinde mind. eine Anforderung in 3 der 4 Bewertungsbereiche erfüllen: eine im Bereich "Städtische Mobilität" (städtischer Radverkehr, Infrastruktur, Verkehrs- und Geschwindigkeitsmoderation), eine im Bereich "Governance" (städtische Mobilitätspolitik und -dienstleistungen), eine in "Kommunikation & Promotion", während die Anforderung im Bereich "Radtourismus" nicht zwingend für die Bewertung ist. Unter den 46 Gemeinden, die bereits im Netzwerk von ComuniCiclabili 2021 sind, stechen 13 Städte hervor, darunter auch BOZEN (mit 5 bike smiles!). Südtitrolweit wurde aber auch MERAN mit 4 "bike smiles" wiederbestätigt. Die Gemeinden, die bei der nächsten Ausgabe im April dabei sein wollen, haben bis Ende Februar Zeit. > www.comuniciclabili.it

29.12.2020
Stillgelegte Eisenbahnen, ein Kulturgut für den Radtourismus
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Italien könnte zu einem der wichtigsten Radreiseziele der Welt werden. Neben seinem kulturellen, historischen und natürlichen Erbe verfügt es über ein Potenzial, das noch weitgehend unausgeschöpft ist: das Netz stillgelegter Eisenbahnlinien. 5.000 km Eisenbahnschienen sind effektiv vorhanden, aus denen man Radwege schaffen könnte (Quelle: FIAB, die 50 % davon zurückgewionnen hat). Von diesen 5.000 km sind derzeit nur 1.000 km in Radwege umgewandelt worden, mit Maßnahmen zur Wiederherstellung, die konkrete Vorteile für die Wirtschaft der Gebiete gebracht haben. Es ist anzumerken, dass diese Lösungen nicht immer realisierbar sind, aber sie sind dann wünschenswert, wenn eine Wiederherstellung der ehemaligen Bahnstrecken mit neuen Eingriffen für die Schienenmobilität nicht möglich ist.  Antonio Dalla Venezia, regionaler Koordinator der FIAB Venetien und Präsident des technischen wissenschaftlichen Komitees Bicitalia.org, betreute die Forschung, wir wollen das Thema vertiefen... > VIDEO       >> LESEN

05.12.2020
Laut der European Tourism Commission planen 60% der Europäer bereits ihren nächsten Radurlaub, und Italien steht immer noch an der Spitze.
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Der Covid19 hat den Tourismus verunsichert und einem Sektor, der für die italien. Wirtschaft von grundlegender Bedeutung sind, schweren Schaden zugefügt. Wie jede Krise hat die Pandemie jedoch auch einige Chancen aufgezeigt, wie z.B. die Entwicklung des ital. Marktes und einen nachhaltigen, gesunden Fahrradtourismus. Er fördert eine nachhaltige Mobilität durch die Verringerung der Umweltverschmutzung und hat nachweislich positive Auswirkungen auf die kollektive Gesundheit mit Einsparungen bei den medizinischen Ausgaben. Eine Säule der Fahrradwirtschaft ist gerade der Fahrradtourismus, der in Italien mit einer Rate von 10-15% pro Jahr wächst. Italien hat das Potenzial, mit mehr als 58.000 km Rad-, Fußgänger- und Fahrradrouten ein ideales Reiseziel für Fahrradurlaub zu werden. Ein Beispiel: Die 3.250 km Radwege im Trentino-Südtirol ziehen jedes Jahr rund 16 Millionen Touristen an, die einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde € an touristischen Ausgaben erzielen. Daher kann jeder Km etwa 338 Tausend € pro Jahr einbringen, bei einem durchschnittlichen Spesenaufwand von 104 Tausend € zwischen Bau und Instandhaltung. Wenn das italienische Fahrradnetz voll ausgelastet wäre, würde sich der Fahrradtourismus mehr als 5x so stark auswirken wie heute und man könnte die bestehende Infrastruktur verbessern, ohne neue zu schaffen. www.ilsole24ore

09.11.2020
Bike Bonus: "second round" für das Ansuchen um den Beitrag
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Es geht um den staatlichen Beitrag von bis zu 500,00 Euro für den Kauf von Fahrrädern, einschließlich Elektrofahrrädern, und Fahrzeugen für elektrische Mikromobilität wie E-Scooter, Roller und Segways. Eine staatliche Beihilfe, der "MOBILITÄTS-VOUCHER ", der bis zu 60% der Kosten für den Kauf des Fahrrads (max. 500,-€) decken kann. Antragsteller, die am  3. November ausgeschlossen wurden, können den Bonus vom 9. November bis zum 9. Dezember 2020 erneut beantragen und eine Rückerstattung erhalten. Der zuvor zur Verfügung stehende Fonds von 215 Millionen war innerhalb weniger Stunden am 3. November nahezu erschöpft. Ihr könnt jedoch den Bonus dennoch erhalten. Dieses Mal habt ihr einen Monat Zeit, um euch zu registrieren. Die Vorgehensweise bleibt die gleiche (auf der Plattform www.buonomobilita.it gehen, Daten eingeben und Rechnung über Spid hochladen). Denkt an die beiden Dinge, die ihr haben müsst: die Kaufrechnung (oder alternativ die Quittung) und den persönlichen SPID. Wie kann ich den staatlichen Bonus anfordern ?  >> LESEN

12.10.2020
Erneuert ab jetzt die FIAB-STAA Mitgliedschaft für 2021
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Die FIAB-STAA Mitgliedschaft für 2021 kann ab jetzt erneuert werden. Wir bestätigen dieselben Beträge des letzten Jahres. Zudem gibt es eine Neuheit: u.zwar einen Sonderrabatt für Schüler und Hochschulabsolventen. Das Team der FIAB STAA hat in diesem Jahr 2020, das vom "Lockdown" gekennzeichnet ist, keineswegs aufgehört aktiv zu sein: Neue Vorschläge wurden ausgearbeitet und mit den öffentl. Verwaltungen gab es eine gute Zusammenarbeit; wir haben an vielen nachhaltigen Initiativen teilgenommen und uns stets die volle Unterstützung zugesichert. Gerde jetzt, wo sich die Infektionen vermehren, kommt es darauf an, diesen Weg fortzusetzen, um mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Wir sind voller Begeisterung, guten Willens und haben eine Menge konkreter Ideen. Wir werden mit allen zusammenarbeiten, die eine konstruktive Konfrontation suchen und es nicht versäumen, Politik, Organisationen und Verbände in solch heikle Fragen einzubeziehen. > LESE - Wir danken allen für das Vertrauen und die Unterstützung, die ihr uns mit der Mitlgiedschaft entgegenbringt, und erinnern daran, dass man über die FIAB-STAA nicht nur in der Provinz Bozen, sondern in ganz Italien und Europa viele Vorteile genießen kann  > MITGLIEDSCHAFT 2021

01.11.2020
Renovierung der Radwegmauer am Zusammenfluss von Eisack und Etsch
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In Bozen Süd wurde in den letzten Wochen der Radweg am Zusammenfluss von Etsch und Eisack wieder eröffnet. Der Eingriff war notwendig, um die Mauer zu sichern, an der der Weg zwischen den beiden Flüssen in dem eindrucksvollen Biotopabschnitt "Fischerspitz" verläuft. Die alte Stein- und Betonstruktur hatte tiefe Anzeichen von strukturellem Versagen gezeigt. Ein radikaler Eingriff wurde entlang der Uferböschungen durchgeführt, um Platz und Sicherheit für die Fahrzeuge der Provinz zu schaffen, die sich um die Instandhaltung der Flussbetten kümmern. An der Basis des Mauerwerks wurden große Felsbrocken gelegt und die Ufervegetation ausgerottet und durch eine lineare Grasfläche ersetzt, die die Landschaft des Radweges glättet. Dank dieser Eingriffe, die 8 Monate dauerten, konnte der Radweg umgestaltet werden: Ein authentisches Meisterwerk! Man kann von diesem schönen Streckenteil nur begeistert sein, von der kompletten Renovierung der Holzzäune und der Verbreiterung des Weges von 3 auf etwa 4,50 Meter. Asphalt und Straßenbeschilderung sind perfekt Die Strecke ist etwa 1300 Meter lang, es gibt auch Tische, Bänke und kleine Rastplätze. Fiab-Staa gratuliert dem Projektleiter (Ing. Claudio Volcan) vom Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd zu diesem großartigen Werk. Die für Ende Oktober geplante Wiedereröffnung des Radweges wurde sogar um einige Wochen vorgezogen. > siehe FOTOS vor und nach den Arbeiten  

23.10.2020
Südtirol tritt in die Pedale: Radmobilitätsplan vorgestellt

Radfahren ist günstig, gesund und sauber. Bis 2030 soll Südtirol Modellregion sein. Das Land setzt unter dem Motto "Südtirol tritt in die Pedale" auf einen ganzheitlichen Aktionsplan für die Fahrradmobilität. So hat die Landeregierung beschlossen, eine Koordinierungsstelle für Radmobilität auf Landesebene einzurichten. Erste Pilotprojekte sind bereits umgesetzt, beispielsweise in Bruneck, Brixen und Bozen: Ein Leitfaden fürs Fahrradparken ist erstellt und eine Mobilitätsumfrage durchgeführt. Ausgearbeitet wird der Plan vom Bereich Green Mobility in der landeseigenen STA. "Das Planungsdokument sieht für den Zeitraum von 10 Jahren verschiedene konkrete Maßnahmen vor, die alle Bereiche abdecken, von der Kommunikation bis hin zur Infrastruktur mit dem Ziel, dass das Fahrrad eine echte Alternative zum Auto wird", sagte STA-Direktor Dejaco und verwies auf bereits von der STA gemachte Vorbereitungen wie Expertenkonsultationen und Umfragen. Im Plan werden neben den verschiedenen Maßnahmen auch die Zeiten für deren Umsetzung und die Verantwortlichen festgelegt, wobei der Fokus liegt immer auf den Bedürfnissen der Radnutzer liegt. Wenn mehr Fahrräder und dafür weniger mit fossilen Brennstoffen betriebene Fahrzeuge unterwegs sind, bedeute dies mehr Lebensqualität für alle, denn Radeln sei günstig, gesund und umweltfreundlich, waren sich die Teilnehmenden der Pressekonferenz einig.

29.07.2020
Umfrage "Zukunft Mobilität": Fahrrad auf der Überholspur
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Mehr zu Fuß gehen und mehr Radfahren wollen die Menschen in Südtirol, zeigt das Stimmungsbild einer Online-Umfrage im Mai mit über 11.000 Teilnehmern. Im Mai wurde die landesweite Umfrage zur Zukunft der Mobilität in Südtirol gemacht. 11.364 Menschen haben dabei ihre Meinung kundgetan. Die Hauptgründe für die Nutzung des Fahrrades sind Gesundheit (58%), Umweltschutz (50%), Spaßfaktor (44%) und flexibler Einsatz des Rades (42%) weiters geringere Kosten (32%) und  Zeitersparnis (28%). Die Umfrageteilnehmer konnten auch Vorschläge einbringen. 27% möchten, dass die Radinfrastruktur ausgebaut wird, 17% sind für Zuschüsse für die Radmobilität (auch die E-Radmobilität). 16% wollen mehr Verkehrssicherheit und 15% einen besseren öffentlichen Nahverkehr. Auch der Schutz vor Raddiebstahl und sichere Fahrradabstellplätze (9%), weniger motorisierter Verkehrs (7%) sowie eine bessere Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger (Intermodalität) sind den Befragten wichtig. > WEITER

09.06.2020
Bike to work - relaxed to work: test an eBike!
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Am Freitag, 12. Juni 2020 geht die Aktion "Relaxed to work. Test an eBike"! los.Alle Südtirolerinnen und Südtiroler, die teilnehmen wollen, können sich direkt an unseren Partner wenden und eine Woche lang ein E-Bike ausleihen. Die Aktion endet am Samstag, 18. Juli 2020. Beeilt Euch und sichert Euch ein E-Bike für Eure Probewoche! Für die Leihe fällt ein Unkostenbeitrag in der Höhe von 10 Euro pro Woche, normalerweise beträgt die Leihgebühr für den gleichen Zeitraum ca. 150 Euro. Das E-Bike kann maximal 2 Wochen lang zur Probe gefahren werden, wobei der Kostenbeitrag für zwei Wochen 20 Euro beträgt + Kaution von 100.-€. Wer also immer schon mit dem Gedanken gespielt hat, sich für den Weg zur Arbeit ein E-Bike zuzulegen, zunächst aber ein paar Tage lang ein Elektrofahrrad zur Probe fahren möchte, der ist bei der Aktion relaxed to work. Test an eBike! ganz richtig. DER AUTOFAHRER IM URBANEN UND SUBURBANEN BEREICH IST MEIST NICHT. Also besser das Auto zuhause lassen!     INFO >  Bike to work

25.04.2020
Überlegungen zur "PHASE 2" der Corinavirus Pandemie
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In Bozen rührt sich was. Und so auch in ganz Südtirol. Nach fast zwei Monaten der Segregation beginnt nun die PHASE 2. Es wird eine wichtige Herausforderung sein. Wir geben jedoch zu, etwas besorgt zu sein. Als umweltbewusster Verein fürchten wir um die Wiederaufnahme der Arbeit, weil wir bei den Menschen Misstrauen, Unsicherheit und Angst verspüren. Wir werden mit dem Virus leben müssen, indem wir einen Abstand von mindestens 2 Metern zwischen uns festlegen, und die Maßnahme wird zu Lasten des öffentlichen Dienstes gehen. Viele fühlen sich einer Infektionsgefahr ausgesetzt. Wir müssen eine Lösung finden, und wenn wir unsere öffentlichen Dienste, Aushängeschild des Landes, nicht verlieren wollen, wenn wir die Umweltverschmutzung nicht erhöhen wollen, keine Staus an den Ampeln und auf den Straßen haben wollen, dann müssen wir lernen, uns noch mehr mit dem Fahrrad fortzubewegen. Die PHASE 2 kann eine CHANCE FÜR WAS NEUES, BESSERES SEIN  > WEITER    > PHOTOS

06.02.2020
Meran wird "ComuneCiclabile". Übergabe der Gelben Fahne
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Am 12. November hat die FIAB die Zertifizierungen der radfreundlichsten Gemeinden Italiens (ComuniCiclabili 2020) bekannt gegeben. Bei der 3.Ausgabe dieser Zertifizierung hat die Stadt MERAN erstmals teilgenommen und 4 von 5 möglichen „Bike Smiles“ erhalten. Die für die Bewertung herangezogenen Parameter umfassen 4 Bereiche: städtische Infrastrukturen, Radtourismus, Governance und Kommunikation & Bewerbung. Die Zertifizierung zeigt auf, wo die Stadt Meran sich noch verbessern muss, zum Beispiel bei den Angeboten und Infrastrukturen für den Tourismus, wie Bikehotels. Und was die Stärken der Stadt sind, zum Beispiel die Einbindung der BürgerInnen und deren Sensibilisierung. Heute (06.02.20) wurde BM Paul Rösch und Mobilitätsstadträtin Madeleine Rohrer offiziell die "Gelbe Fahne" von FIAB-STAA Obmann Fabio Martorano übergeben  >> WEITERLESEN

29.01.2020
Die BIKE HOTELS SÜDTIROL gehen in Richtung Nachhaltigkeit

Die BikeHotels Südtirol unterstützen die FIAB - STAA mit einer Spende, wofür wir uns herzlich bedanken! Radfahren ist gesund und entlastet den Verkehr. Besonders im Alltag. Dennoch ist der ökologische Fußabdruck von Radfahrern insbesondere in der Freizeit groß. Gerade Reisen erhöht die persönliche Ökobilanz enorm: Wochenendtrips ins Blaue, Flugreisen und (Auto-) Mobilität im Urlaubsort hinterlassen ihre Spuren. Dazu stammen Bike-Produkte vielfach aus Ostasien und haben eine lange Reise hinter sich, bevor sie uns Freude bereiten. Kurt Resch, Präsident der BikeHotels Südtirol hat den ökologischen Fußabdruck seines Betriebes in Steinegg gemessen, Einsparungspotential erkannt und den Fußabdruck des Hotels schrittweise über 2 Jahre reduziert. Der CO2- Ausstoß beträgt heute nur ca. 15% eines vergleichbaren konventionellen Hotels. Der 1qCO2- Überschuss wurde über Klimaschutzprojekte kompensiert. Das Hotel ist seit 2020 vonFokusZukunft klimapositiv zertifiziert und ist Mitglied der Bio Hotels.  Lest hier den Bericht über die Diskussionsrunde  > www.bikehotels.it
 

29.10.2019
Mehr Sicherheit für Rad-und Fußverkehr auf dem Mazziniplatz in Bozen
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Nach dem tragischen Unfall am Mazziniplatz, bei dem eine Radfahrerin im toten Winkel von einem LKW angefahren wurde, hat der VKE gemeinsam mit Ing. Theil eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Die Vertreter und Vertreterinnen des VKE, der Green Mobility und des Fahrradvereins FIAB haben einen Maßnahmenkatalog erarbeitet und diesen am Dienstag dem Bürgermeister Caramaschi und seinem technischen Experten Ivo Moroder vorgestellt. Eines der größten Probleme derzeit ist, dass der Schwerverkehr beim gleichzeitigen Überqueren der Kreuzung parallelfahrende Fahrräder aufgrund des toten Winkels beim Rechtsabbiegen nicht sieht. In anderen Worten, Radfahrer befinden sich trotz grüner Ampel stellenweise in Lebensgefahr. Unter anderem hat die Arbeitsgruppe folgende Maßnahmen vorgeschlagen:       > weiter

15.12.2019
FIAB - STAA hat bereits über 60 Mitglieder!
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Die FIAB Südtirol Alto Adige ist erst seit knapp einem Jahr aktiv und hat bereits über 70 Mitglieder. Für alle Südtiroler Radfreunde, die diesem Beispiel folgen wollen, gilt ab sofort: Wer sich innerhalb Jahresende (ab 1.Oktober) als Mitglied bei der FIAB Südtirol Alto Adige einträgt, empfängt eine Mitgliedskarte, die für das ganze darauffolgende Jahr gültig sein wird, nutzt aber auch viele andere Vorteile (Versicherung, Rabatte uvm). Spezielle Mitgliedsbeiträge gibt es für Familien, Jugendliche unter 14 Jahren und heuer auch für Studenten und Hochschuabsolventen. Wer möchte, kann während der Online Anmeldung auch gleich das FIAB-Magazin "BC" mitbestellen (nur 6,00.-Euro, erscheint 6mal im Jahr). Also einfach gleich (Förder-) Mitglied werden! > HIER

09.11.2020
Sechs Fahrradplätze auf den Intercity-Zügen

Nach vielen Anstrengungen scheint endlich ein großer Fortschritt für die Entwicklung der Intermodalität in unserem Land erreicht worden zu sein. Tatsächlich ist es ab dem 17. Oktober möglich, bis zu 6 Fahrradplätze in Intercity-Zügen zu reservieren. Bis Dezember nur auf den Strecken zwischen Rom und Reggio Calabria und zwischen Rom und Salerno, aber ab dem nächsten Jahr garantieren die FS, dass sie diese Neuerung auf das gesamte nationale Netz ausdehnen werden. Die Nachricht erscheint auf der offiziellen Website von FS News. Ein großer Erfolg für die Intermodalität in Italien und für die FIAB, die seit Jahren die Aufmerksamkeit der FS auf dieses Problem lenkt. Endlich ist dieses Ziel erreicht. Aber das ist noch nicht alles: Trenitalia hat ein Buch herausgegeben über Radrouten in Italien. Es enthält 20 ungewöhnliche Routen, auf denen man den Regionalzug + Fahrrad benutzen kann. Sie finden alles in diesem Link > HIER  Dank dieser zusätzlichen Intermodalität werden viele wunderbare Orte in Italien für Radfahrbegeisterte bequemer erreichbar sein. Lesen Sie mehr   > HIER

03.09.2019
Im September kostenlose Fahrradreparaturen in ganz Südtirol 
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Auch 2019 bietet die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz interessierten Gemeinden wieder die Möglichkeit, ihren Bürgern einen kostenlosen Radreparaturservice zur Verfügung zu stellen. Finanziert werden insgesamt 15 Reparatureinsätze. Vorrang haben dabei jene Gemeinden, die den Service in den letzten 3 Jahren (seit 2016) noch nicht in Anspruch genommen haben. Mit der Aktion soll die Bevölkerung darauf aufmerksam gemacht werden, dass anstelle eines Neukaufes das Reparieren von Gegenständen eine sinnvollere und umweltfreundlichere Alternative sein kann. Oft genügen schon wenige Handgriffe, um die Lebensdauer eines Gegenstandes zu verlängern: Sicherlich werden so anfallende Müllmengen reduziert. Die mobile Servicestation der Sozialgenossenschaft Novum wird den Reparaturservice an einer zentralen Stelle in Ihrer Ortschaft aufbauen. Im September werden in 5 Südtiroler Gemeinden jeweils für einen halben Tag Stände in Sand in Taufers (10. September), Mölten (12. September), Bruneck (17. September), Auer (19. September) und Naturns (26. September) aufgebaut, wo Interessierte Unterstützung beim Reparieren von Reifen, Bremsen, Lichtern, Ketten oder Klingeln ihres Rads bekommen.    INFOS

01.12.2018
FIAB Sektion nun auch in Südtirol gegründet
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Die FIAB Südtirol Alto Adige (STAA) ist am 1.12.2018 in Bozen gegündet worden. Am 30. März 2019 hat die Vollversammlung Helmut Lansbergen, Fabio Martorano, Olivia Kieser, Eugenio Messina, Bettina Ravanelli und Luciano Zanvettor in den Vorstand gewählt. Die Mitgliederversammlung wird regelmäßig einmal im Jahr Mitte Februar stattfinden Bei dieser Gelegenheit werden die Aktivitäten des vorherigen Jahres bewertet und der Vorstand präsentiert Pläne und Ziele für das nächste Jahr.  Mitglieder, die VOR DEM 19.7.2019 eingetragen wurden, sind gebeten, den MG-Beitrag zu überweisen  > IBAN an FIAB SÜDTIROL ALTO ADIGE U.V.V: „Mitgliedsbeitrag FIAB“ und Name(n). Der Mitgliedsbeitrag bleibt für das Jahr 2020 unverändert. Der neue Mitgliedsausweis wird ab dem 15.11.2019 per Mail zugestellt. Der Ausweis 2019 ist bis 31.12.2019 gültig. Mitglieder, die sich nach dem 19.07.2019 eingetragen haben, bekommen Anfangs Dezember automatisch einen Neuen zugesandt. Werde (FÖRDER) - MITGLIED 2020 > HIER